Mitarbeitermobilität fördern: Jobticket, Deutschlandticket, Mobilitätsbudget & Co. im Vergleich

Senior Content Marketing Manager
Welcher Weg passt zu Ihrem Unternehmen?
Für eine überwiegend urbane, ÖPNV-nahe Belegschaft ist das Jobticket oder Deutschlandticket meist die beste Wahl – steuerfrei nach § 3 Nr. 15 EStG und einfach abzurechnen. Bei gemischten Arbeitswegen wählen Mitarbeitende zwischen dem steuerfreien ÖPNV-Zuschuss (§ 3 Nr. 15 EStG) und dem 50-€-Sachbezug (§ 8 Abs. 2 EStG, Freigrenze) für z. B. Tanken oder Carsharing – oder kombinieren beides. Wer den Wechsel weg vom Verbrenner-Dienstwagen fördern will, setzt auf den E-Dienstwagen mit der 0,25-%-Regel oder auf ein Dienstrad. Entscheidend sind Ihre Arbeitswege, die Zusammensetzung der Belegschaft und Ihr Ziel.
Tiefer einsteigen
Arbeitsweg und Pendeln:Kilometergeld, Fahrtkostenzuschuss
Ticket-Wege:Jobticket, Deutschlandticket, Deutschlandticket als Jobticket, Mobilitätsbudget für den ÖPNV
Konzept Mobilitätsbudget:Mobilitätsbudget, FAQ-Guide, Mobilitätsbudget vs. Jobticket
Häufige Fragen
Ist ein Jobticket steuerfrei?
Ja. Ein Jobticket ist nach § 3 Nr. 15 EStG lohnsteuer- und sozialabgabenfrei, sofern es zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt wird. Der Zuschuss mindert die Entfernungspauschale des Mitarbeitenden 1:1.
Was kostet das Deutschlandticket als Jobticket?
Der Ticketpreis liegt 2026 bei 63 € pro Monat. Ab einem Arbeitgeberzuschuss von mindestens 25 % gewähren viele Verkehrsverbünde zusätzlich 5 % Rabatt, sodass rechnerisch 59,85 € pro Monat bleiben.
Ist ein Mobilitätsbudget dasselbe wie ein ÖPNV-Zuschuss?
Bei Hrmony bildet das „Mobilitätsbudget“ den ÖPNV-Zuschuss nach § 3 Nr. 15 EStG ab, der echt steuerfrei ist. Andere Mobilitätsformen wie Taxi, Carsharing oder E-Scooter werden steuerlich abweichend behandelt – je nach Ausgestaltung pauschal versteuert oder steuerpflichtig.
Wie wird ein Fahrtkostenzuschuss versteuert?
Ein Fahrtkostenzuschuss zum Arbeitsweg wird pauschal versteuert: mit 15 % bei Anrechnung auf die Entfernungspauschale oder mit 25 % ohne Anrechnung (§ 40 Abs. 2 S. 2 EStG). Die Pauschalsteuer trägt der Arbeitgeber; bei Abführung ist der Zuschuss sozialabgabenfrei.
Lohnt sich ein E-Dienstwagen steuerlich?
Der geldwerte Vorteil wird mit 0,25 % statt 1 % des Bruttolistenpreises angesetzt, sofern es sich um ein reines Elektrofahrzeug handelt und der Bruttolistenpreis 100.000 € nicht übersteigt (Erstzulassung ab 1.7.2025). Rechtsgrundlage ist § 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG.